Kiefergelenk / CMD

Was bedeutet die Abkürzung CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)?
Als CMD bezeichnet man ein fehlerhaftes Zusammenspiel der Zähne von Ober- und Unterkiefer und die daraus resultierende fehlerhafte Bisslage. Die Folge ist eine unphysiologische Lage der Kiefergelenke und eine unnatürlich hohe Beanspruchung der umliegenden Muskulatur.
Anders ausgedrückt kann man sagen, dass die Zentrik des Kiefergelenkes gestört ist, wenn die zentrische Okklusion (Verschließen der Zähne) nicht durch die richtige Seitenzahnhöhe unterstützt wird.

 

Auswirkungen des Fehlbisses
Die funktionelle Störung im Kausystem verursacht zahlreiche völlig unterschiedliche Symptome und Beschwerden in nahezu allen Bereichen des Körpers. Dazu können Symptome wie Kopf- und Gesichtsschmerzen, Zahnschmerzen, Schwindelanfälle, Augenflimmern, Migräne, Tinnitus, Muskelverspannungen oder auch sehr häufig Rückenschmerzen zählen. Diese Vielschichtigkeit der Symptomatik erschwert die Diagnose erheblich. So lassen sich die Symptome oft nicht direkt mit den Zähnen und dem Kiefergelenk in Verbindung bringen, wie beispielsweise bei Schulter- oder Rückenschmerzen. Die Auswirkungen eines gestörten Zusammenspiels von Ober- und Unterkiefer sind immens und die betroffenen Patienten haben häufig eine jahrelange Odyssee von Arzt zu Arzt hinter sich, auf der Suche nach der Ursache ihrer Schmerzen und Beschwerden.

 

CMD-Centrum Stuttgart

Im September 2015 wurden wir als CMD-Centrum zertifiziert. Als Partner von see u smile sind wir befähigt, eine CMD-Erkrankung zu diagnostizieren und eine Begleittherapie mit tergumed 700 (Messung sowie Aufbau der Kraft der Halsmuskulatur) durchzuführen. Durch die Vernetzung von Spezialisten bieten wir die bestmögliche Diagnose für ein individuelles Therapiekonzept. Das Kernstück dieses CMD-Therapiekonzeptes bilden die weltweit einzigartigen „Cranio Caps“ – mehr Informationen unter: www.see-u-smile.de

 

Unsere Therapiemöglichkeiten bei CMD:

  • Messung und Training am tergumed 700 (Nachweis durch Kraftmessung von Wirksamkeit z.B. des Einsetzens von „Cranio Caps“
  • Physiotherapie (durch speziell ausgebildete CMD-Therapeuten)
  • Psychotherapeutische Begleitung (Erlernen von Entspannungsverfahren, Stresskoping)
  • FPZ-Rückentherapie
  • Interdisziplinäre Beratung (Möglichkeit der Fallbesprechung mit vernetzten Zahnärzten, Orthopäden, Psychologen, Orthopädietechnikern und Logopäden)

 

Informationen/Therapieberatung:

Claudia Dose-Kraft, rehamed-neuro/rehamed-plus, Tel. 0711 / 856 980 4